Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
FUNDITUS CONSULTING – Executive Coaching & Unternehmensberatung
Inhaber: Carsten Fricke
Stand: 01/2026
§ 1 Geltungsbereich
1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen FUNDITUS CONSULTING (nachfolgend „Auftragnehmer“) und
• Unternehmern (§ 14 BGB) sowie
• Verbrauchern (§ 13 BGB)
(nachfolgend gemeinsam „Auftraggeber“).
2. Soweit in diesen AGB Regelungen ausdrücklich nur für Unternehmer oder nur für Verbraucher getroffen werden, gelten diese ausschließlich für die jeweils genannte Kundengruppe.
3. Im Übrigen gelten diese AGB vorrangig für Unternehmer. Für Verbraucher gelten sie nur, soweit zwingende verbraucherschützende Vorschriften dem nicht entgegenstehen.
4. Abweichende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers finden keine Anwendung, es sei denn, ihrer Geltung wurde ausdrücklich in Textform (§ 126b BGB) zugestimmt.
§ 2 Vertragsgegenstand und Leistungsumfang
1. Gegenstand des Vertrages ist die vereinbarte Beratungs-, Coaching- oder Unterstützungsleistung, nicht die Herbeiführung eines bestimmten wirtschaftlichen, organisatorischen oder persönlichen Erfolges.
2. Die Leistungen können insbesondere Analyse, Coaching, Mediation, Beratung, Entscheidungs- und Reflexionsunterstützung, Workshops sowie digitale oder hybride Formate umfassen.
3. Empfehlungen stellen Handlungsoptionen dar. Die Verantwortung für Entscheidungen und deren Umsetzung liegt ausschließlich beim Auftraggeber.
4. Ein Werk-, Gutachten- oder Erfolgsschuldverhältnis wird nur begründet, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.
§ 3 Leistungsänderungen / Textform
1. Änderungswünsche des Auftraggebers werden berücksichtigt, soweit sie für den Auftragnehmer zumutbar sind.
2. Änderungen mit Auswirkungen auf Leistungsumfang, Termine oder Vergütung bedürfen einer Vereinbarung in Textform.
§ 4 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
1. Der Auftraggeber stellt alle zur Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Unterlagen und Zugänge vollständig und rechtzeitig zur Verfügung.
2. Verzögerungen oder Mehraufwände infolge fehlender oder verspäteter Mitwirkung gehen zu Lasten des Auftraggebers.
§ 5 Vergütung und Zahlungsbedingungen
1. Die Vergütung erfolgt nach Zeitaufwand oder als Festpreis gemäß individueller Vereinbarung.
2. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern diese anfällt.
3. Rechnungen sind mit Rechnungsstellung sofort ohne Abzug fällig.
4. Eine Aufrechnung ist nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen zulässig.
§ 6 Haftung
1. Für Unternehmer (§ 14 BGB) haftet der Auftragnehmer bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) nur für den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
In diesen Fällen ist die Haftung der Höhe nach auf maximal 5.000 EUR je Schadensfall begrenzt.
2. Die Haftungsbegrenzung nach Absatz 1 gilt nicht bei vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Pflichtverletzung sowie nicht bei schuldhafter Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
3. Gegenüber Verbrauchern (§ 13 BGB) richtet sich die Haftung nach den gesetzlichen Vorschriften.
4. Der Auftragnehmer haftet nicht für Entscheidungen, Maßnahmen oder deren wirtschaftliche Folgen, die der Auftraggeber auf Grundlage der Beratung oder des Coachings trifft.
§ 7 Verjährung
1. Für Unternehmer verjähren Schadensersatzansprüche innerhalb eines Jahres ab Kenntnis von Schaden und Anspruchsgrund, soweit gesetzlich zulässig.
2. Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Verjährungsfristen.
§ 8 Geistiges Eigentum / Nutzungsrechte
1. Alle im Rahmen der Leistung erstellten Unterlagen, Konzepte, Modelle, Präsentationen und Methoden unterliegen dem Urheberrecht des Auftragnehmers.
2. Der Auftraggeber erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht zur internen Verwendung.
3. Eine Weitergabe an Dritte oder verbundene Unternehmen bedarf der vorherigen Zustimmung in Textform.
§ 9 Digitale Leistungen & KI-Einsatz
1. Leistungen können ganz oder teilweise digital, online oder hybrid erbracht werden.
2. Der Auftragnehmer ist berechtigt, zur Unterstützung der Leistungserbringung digitale und KI-gestützte Werkzeuge einzusetzen.
3. Es erfolgt keine automatisierte Entscheidungsfindung im Sinne von Art. 22 DSGVO.
§ 10 Vertraulichkeit & Datenschutz
1. Beide Parteien verpflichten sich zur zeitlich unbegrenzten Vertraulichkeit über alle nicht offenkundigen Informationen.
2. Ergänzend gilt die jeweils aktuelle Datenschutzerklärung des Auftragnehmers.
§ 11 Stornierung / Terminabsage
1. Termine können bis 48 Stunden vor Beginn kostenfrei abgesagt werden.
2. Bei späterer Absage gelten folgende pauschale Stornokosten:
• weniger als 48 Stunden: 25 %
• weniger als 24 Stunden: 50 %
3. Dem Auftraggeber bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist.
§ 12 Kündigung
1. Verbraucher können den Vertrag jederzeit nach den gesetzlichen Vorschriften kündigen.
2. Für Unternehmer gelten die vertraglich vereinbarten Kündigungsregelungen. Soweit keine abweichende Vereinbarung getroffen wurde, ist eine ordentliche Kündigung mit einer Frist von 14 Tagen zum Monatsende möglich.
3. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Parteien unberührt.
§ 13 Schlussbestimmungen
1. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
2. Gerichtsstand ist – soweit gesetzlich zulässig – der Sitz des Auftragnehmers.
3. Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Textform.
4. Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen unberührt.